Der Ort wurde 1230 erstmals unter dem Namen „Spiegilberg“ erwähnt, 1275 erfolgte eine Nennung unter dem heutigen Namen. 1618 und 1682 wurde der Ort von Dorfbränden heimgesucht. Ein solcher ereignete sich ebenfalls 1836. Ihm fielen 21 Häuser, 35 Nebengebäude sowie die Kirche zum Opfer.
Der Wiederaufbau entstand nach einem Entwurf des Kunstausschusses München. Die Weihe erfolgte am 6. November 1842.
2003 wurden die Einrichtungen des Friedhofs und die Friedhofsmauer mit enormer Arbeits- und Spendenleistung der Gemeindemitglieder erneuert. Beim Wettbewerb „Unser Friedhof - Ort der Würde und Kultur“ 2015 erhielt die Gemeinde eine Bronzemedaille auf Kreisebene. Neben der Kirchengemeinde, zu der auch die Nachbardörfer Heidelheim und Steinselb gehören und die von Schönwald aus betreut wird, wird das gesellschaftliche Leben im Dorf vor allem durch den 1864 gegründeten Gesangverein und die 1877 gegründete Freiwillige Feuerwehr getragen.
Spielberg gehörte bis 1972 zum Landkreis Rehau. Nach dessen Auflösung wurde es Teil des Landkreises Wunsiedel und 1978 wurde die bis dahin selbstständige Gemeinde nach Selb eingemeindet.